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Assoziierung der Schweiz an EU-Programme nimmt nächste Hürde

Brüssel - Die Unterhändler der Schweiz und der EU haben das Abkommen über die Teilnahme der Schweiz an mehreren EU-Programmen paraphiert. Bereits seit Anfang Jahr stehen Horizon Europe, Euratom und Digital Europe Teilnehmenden aus der Schweiz offen, ITER folgt 2026, Erasmus+ 2027.

02.04.2025

(CONNECT) Die Unterhändler der Schweiz und der EU haben laut einer Mitteilung am 2. April in Brüssel das Abkommen über die Teilnahme der Schweiz an mehreren EU-Programmen paraphiert. Für die Schweiz haben Chefunterhändler Patrick Franzen und Michael Gerber vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation ihre Initialen an das Dokument gesetzt, seitens der EU Chefunterhändler Richard Szostak und Signe Ratso von der Generaldirektion für Forschung und Innovation.

Die Schweiz und die EU wollen das Abkommen im November unterzeichnen. Offiziell in Kraft tritt es erst mit der Ratifizierung des Gesamtpakets der Bilateralen III, also erst nach einer entsprechenden Volksabstimmung.

Das Abkommen soll aber in weiten Teilen bereits vorher angewandt werden. So haben Forschende und Innovatoren bereits seit Anfang Jahr die Möglichkeit, sich an den Programmen Horizon Europe, Euratom und Digital Europe zu beteiligen. Ab 2026 steht ITER Teilnehmenden aus der Schweiz offen, ein EU-Programm zur Erforschung der Kernfusion. 2027 folgt Erasmus+, ein Programm zur Förderung des Austausches von Studierenden. Nur die Beteiligung an EU4Health ist erst nach der Ratifizierung des Gesamtpaketes vorgesehen.

Die Schweiz wird ihren Jahresbeitrag an die drei bereits zugänglichen Programme nach der Unterzeichnung im November überweisen. ce/stk


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