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Lonza baut neue Produktionsanlage in Oregon

Basel/Bend - Lonza erweitert ihren Standort im US-Bundesstaat Oregon um eine Anlage für die kommerzielle Sprühtrocknung. Damit will der Pharmazulieferer zum führenden Auftragshersteller für diese Technologie in den USA werden. Die Anlage soll 2029 fertiggestellt werden und mehr als 80 neue Arbeitsplätze schaffen.

10.09.2026

(CONNECT) Die Basler Lonza Group AG will an ihrem Standort in Bend im US-Bundesstaat Oregon eine neue Anlage für die kommerzielle Sprühtrocknung bauen. Sie soll gemäss einer Mitteilungüber zwei Sprühtrocknungseinheiten des Typs PSD-4 verfügen und die Produktionskapazitäten für sogenannte sprühgetrocknete Dispersionen (Spray-Dried Dispersions, SDD) erweitern. 

Mit der neuen Anlage, die 2029 in Betrieb genommen werden soll, will das Unternehmen Entwicklungs- und Produktionsleistungen für SDD vom klinischen Stadium bis zur kommerziellen Herstellung anbieten. Die Technologie wird bei der Entwicklung von Arzneimitteln eingesetzt, um insbesondere die Bioverfügbarkeit schwer löslicher Wirkstoffe zu verbessern. Nach Angaben von Lonza wächst der Bedarf an solchen Verfahren, da ein zunehmender Anteil der Wirkstoffe in der klinischen Entwicklung schwer löslich ist.

Neben den beiden neuen Sprühtrocknungseinheiten soll auch die Infrastruktur für die Handhabung und Lagerung von Lösungsmitteln ausgebaut werden. Vorgesehen sind zudem energieeffiziente Versorgungs- und Prozesssysteme sowie zusätzliche Technologien zur Emissionskontrolle. Die Anlage ist so ausgelegt, dass ihre Kapazität bei steigender Nachfrage später erweitert werden kann.

Die Investition in den Standort Bend spiegle die Überzeugung des Unternehmens wider, „dass die Vereinigten Staaten weiterhin eine führende Quelle pharmazeutischer Innovation und ein wichtiger Markt für Lonza sein werden“, so Chief Executive Officer Wolfgang Wienand. Mit dem Ausbau sollen zudem über 80 neue Stellen entstehen.

Lonza beschäftigt weltweit rund 20'000 Mitarbeitende und erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 3,4 Milliarden Franken. ce/as


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